{"id":7221,"date":"2017-09-02T21:47:55","date_gmt":"2017-09-02T19:47:55","guid":{"rendered":"https:\/\/quizzical-curie.5-35-241-109.plesk.page\/?page_id=7221\/"},"modified":"2021-03-17T18:32:29","modified_gmt":"2021-03-17T17:32:29","slug":"sympathikus-parasympathikus","status":"publish","type":"definition","link":"https:\/\/derma.plus\/en\/definition\/sympathikus-parasympathikus\/","title":{"rendered":"Sympathikus &#038; Parasympathikus"},"content":{"rendered":"<p>Sympathikus und Parasympathikus geh\u00f6ren neben dem enterischen Nervensystem zum vegetativen Nervensystem (auch viszerales oder autonomes Nervensystem genannt). Sie sind f\u00fcr die unwillk\u00fcrliche Regulation des K\u00f6rpers verantwortlich. So werden die lebenswichtigen Funktionen, wie Herzschlag, Atmung und unser Stoffwechsel, aufrechterhalten. Sympathikus und Parasympathikus wirken als Gegenspieler. Der Sympathikus ist thorako-lumbal lokalisiert und wirkt haupts\u00e4chlich leistungssteigernd (ergotrop). Wohingegen der Parasympathikus kranio-sakral lokalisiert ist und eher erholungsf\u00f6rdernd (trophotrop) wirkt. Beim parasympathischen Nervensystem gibt es zudem zwei Typen von Rezeptoren. Zum einen nikotinische Rezeptoren (Neurotransmitter: <a href=\"https:\/\/derma.plus\/definition\/acetylcholin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Acetylcholin<\/a> und Nikotin) und zum anderen muskarinische Rezeptoren (Neurotransmitter: Acetylcholin und Muskarin), die in unterschiedlichen Geweben vorkommen und medikament\u00f6s beeinflussbar sind.<\/p>\n<p>Hier ein Beispiel f\u00fcr die Wirkung des Sympathikus:<br \/>\nSie nehmen an einem sportlichen Wettkampf teil. Kurz vor dem Start sind Sie aufgeregt, sind zappelig und f\u00fchlen sich gestresst. Daf\u00fcr ist der Sympathikus verantwortlich. Er versetzt den K\u00f6rper in hohe Leistungsbereitschaft \u2013 Adrenalin wird ausgesch\u00fcttet, Sie schwitzen, Ihr Herzschlag wird schneller, der Blutdruck steigt, die Muskulatur wird st\u00e4rker durchblutet und Stoffwechselprozesse (Abbau von Energiereserven) werden gesteigert. Dahingegen werden Prozesse, die in einer solchen \u201efight or flight\u201c Situation nicht notwendig sind, z.B. die Darmt\u00e4tigkeit und die Durchblutung der Haut, herunterreguliert.<\/p>\n<p>Hier ein Beispiel f\u00fcr die Wirkung des Parasympathikus:<br \/>\nSie haben Urlaub, sind vollkommen entspannt und nichts steht auf Ihrer \u201eTo Do-Liste\u201c. Jetzt sind Sympathikus und Parasympathikus im Gleichgewicht. Wobei durch den Parasympathikus die Regeneration des Organismus und der Aufbau von Energiereserven gef\u00f6rdert wird. Die Verdauungsaktivit\u00e4t steigt und Blutdruck sowie Herzfrequenz sinken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sympathikus und Parasympathikus geh\u00f6ren neben dem enterischen Nervensystem zum vegetativen Nervensystem (auch viszerales oder autonomes Nervensystem genannt). Sie sind f\u00fcr die unwillk\u00fcrliche Regulation des K\u00f6rpers verantwortlich. So werden die lebenswichtigen Funktionen, wie Herzschlag, Atmung und unser Stoffwechsel, aufrechterhalten. Sympathikus und Parasympathikus wirken als Gegenspieler. Der Sympathikus ist thorako-lumbal lokalisiert und wirkt haupts\u00e4chlich leistungssteigernd (ergotrop). Wohingegen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"menu_order":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","inline_featured_image":false,"footnotes":""},"tags":[],"anatomies":[],"class_list":["post-7221","definition","type-definition","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/derma.plus\/en\/wp-json\/wp\/v2\/definitions\/7221","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/derma.plus\/en\/wp-json\/wp\/v2\/definitions"}],"about":[{"href":"https:\/\/derma.plus\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/definition"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/derma.plus\/en\/wp-json\/wp\/v2\/definitions\/7221\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11460,"href":"https:\/\/derma.plus\/en\/wp-json\/wp\/v2\/definitions\/7221\/revisions\/11460"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/derma.plus\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7221"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/derma.plus\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7221"},{"taxonomy":"anatomy","embeddable":true,"href":"https:\/\/derma.plus\/en\/wp-json\/wp\/v2\/anatomies?post=7221"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}