Schuppenflechte ist heute gut behandelbar | derma.plus
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Neue Aufklärungskampagne

Das Leben mit der chronisch-entzündlichen Schuppenflechte ist für die Betroffenen oft eine große körperliche und seelische Belastung.1 Neben Juckreiz und Schmerzen der entzündeten Hautstellen leiden viele Patienten unter einer Stigmatisierung durch die Hautveränderung.2 Mit Hilfe moderner Behandlungsmöglichkeiten lässt sich heute selbst bei schweren Formen oft eine weitgehende Beschwerdefreiheit erreichen.3 Darüber möchte eine neue Aufklärungsinitiative des Pharmaunternehmens Lilly Deutschland informieren, den Patienten Mut machen und auf eine Arztsuche für auf Schuppenflechte spezialisierte Hautärzte hinweisen.

 

Alleine in Deutschland leiden heute rund 2 Millionen Menschen an einer Schuppenflechte (Psoriasis).4 Dabei handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Krankheit, die überwiegend die Haut betrifft. Mit 85 Prozent ist die Plaque-Psoriasis die häufigste Form, bei der sich eine klar begrenzte, gerötete und schuppende Hautveränderung bildet.5 Die Ursache der entzündlichen Hautveränderungen ist komplex und noch nicht in allen Teilen verstanden.

 

 

Überaktives Immunsystem lässt Hautzellen wachsen

Maßgeblich ist ein überaktives Immunsystem, das durch eine zu starke Produktion von Botenstoffen eine beschleunigte Hauterneuerung bewirkt. So erneuert sich die oberste Hautschicht bei einem Psoriasis-Patienten etwa siebenmal schneller als bei einer gesunden Person, wodurch es zur Bildung der charakteristischen silbrigweiß-glänzenden Schuppen kommt.6 Typischerweise zeigt sich die Hautveränderung vor allem an den Ellenbogen, den Knien und der Kopfhaut. Im Prinzip kann aber auch jede andere Körperregion betroffen sein. Aufgrund der chronischen Entzündungsreaktion im Körper können außerdem zahlreiche Begleiterkrankungen auftreten. Dazu zählen etwa Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, eine Erkrankung der Gelenke (Psoriasis-Arthritis) oder des Herzens sowie depressive Verstimmungen.2

 

Sichtbare Hautbeschwerden mindern die Lebensqualität

Etwa ein Fünftel der Patienten – in Deutschland rund 400.000 Menschen – leiden an einer mittelschweren bis schweren Form der Psoriasis.4 Diese ist für die Betroffenen oft belastend und kann die Lebensqualität erheblich mindern.7 Zum einen kann die Hautentzündung oft Schmerzen und Juckreiz verursachen. Zum anderen empfinden manche Patienten die schuppige Hautveränderung als stigmatisierend, vor allem wenn sie sich an sichtbaren Stellen im Gesicht und an den Händen oder im Intimbereich zeigt. Mögliche Folgen sind ein vermindertes Selbstwertgefühl, Berührungsängste und dass Patienten sich sozial zurückziehen.8,9 Diese soziale Isolation kann wiederum das Risiko einer Depression verstärken. Außerdem können das verminderte Selbstwertgefühl und das Vermeiden von zwischenmenschlichen Kontakten sich bei einigen Patienten negativ auf wichtige Bereiche wie Beruf, Partnerschaft und weitere Aspekte des alltäglichen Lebens auswirken.9

Psoriasis Infografik 1 - Copyright Lilly Deutschland GmbH

Patienten wünschen sich erscheinungsfreie Haut

In einer Umfrage mit rund 4.500 Patienten wurde von fast allen Befragten als größter Wunsch angegeben, möglichst schnell beschwerdefrei zu werden und keine sichtbaren Hautveränderungen mehr zu zeigen.2 Außerdem wünschen sich die meisten Patienten eine klare Diagnose und angemessene Therapie sowie die Möglichkeit, wieder ein normales Alltagsleben führen zu können.2 Um dies zu erreichen, ist es empfehlenswert, dass sich die Patienten gezielt über neue Behandlungsmöglichkeiten informieren und einen spezialisierten Hautarzt aufsuchen. Auch wenn die Schuppenflechte nicht heilbar ist, so existiert doch heute schon eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten.3 Während sich leichte Formen der Schuppenflechte in der Regel mit äußerlich angewendeten, antientzündlichen Wirkstoffen erfolgreich behandeln lassen, müssen für mittelschwere und schwere Formen meist innerlich wirkende (systemische) Medikamente eingesetzt werden.

 

Innovative Behandlungsmethoden ermöglichen Beschwerdefreiheit

Dazu zählt die innovative Substanzklasse der Biologika: Das sind mit Hilfe von lebenden Zellen hergestellte Medikamente, die die Fähigkeit haben, körpereigene Substanzen gezielt zu binden und dadurch in ihrer Wirkung zu hemmen. Bei den körpereigenen Substanzen handelt es sich meist um zelluläre Botenstoffe, die das entzündliche Geschehen fördern. Indem sie diese Botenstoffe hemmen, können Biologika Entzündungsreaktionen gezielt unterdrücken. Gerade bei einer stärker ausgeprägten Schuppenflechte zeigen sie dadurch oft eine bessere Wirksamkeit als herkömmliche Wirkstoffe, die das Entzündungsgeschehen meist unspezifisch unterdrücken.3 Mit ihrer Hilfe lässt sich heute auch bei schweren Formen der Schuppenflechte oft eine vollständige bis annähernde Beschwerdefreiheit erreichen.3 Zudem sind Biologika in der Regel gut verträglich.

 

Ein spezialisierter Arzt ist für den Behandlungserfolg entscheidend

In der Realität machen nicht wenige Patienten jedoch häufig eine leidvolle Odyssee durch, bis sie einen spezialisierten Hautarzt finden, der sie auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt behandeln kann. So verschreibt etwa in Deutschland nur rund ein Drittel der Hautärzte überhaupt Systemtherapien für die Behandlung von mittelschweren bis schweren Formen der Schuppenflechte, zu denen auch Biologika zählen.10 Auf die Suche nach einem auf die Psoriasis-Behandlung spezialisierten Hautarzt möchte eine neue Aufklärungsinitiative des Pharmaunternehmens Lilly Deutschland (Bad Homburg) hinweisen.

 

Patientenplattform macht Mut, informiert und hilft bei Arztsuche

Die Initiative zeigt auf, dass die Krankheit den Alltag heute nicht mehr so stark einschränken muss, wie es aufgrund unzureichender Behandlung bei manchen Patienten noch der Fall ist. Auf der Online-Plattform der Aufklärungsinitiative www.schuppenflechte-beschwerdefrei.de werden die Patienten ermutigt, weitere Schritte auf dem Weg zu einer möglichst beschwerdefreien Haut in Angriff zu nehmen und sich gezielt über neue Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Außerdem bietet die Plattform den Patienten einen Wegweiser, über die Eingabe der Postleitzahl spezialisierte Hautärzte in ihrer Umgebung zu finden.

 

 

Literatur

hier aufklappen für Quellenangaben

1. International Federation of Psoriasis Associations. Abgerufen im Oktober 2017 unter https://ifpa-pso.com/
2. World Health Organization. Global report on Psoriasis 2016; deutsche Übersetzung online publiziert unter: https://www.psonet.de/wp-content/uploads/Globaler-Bericht-Schuppenflechte-2016.pdf
3. Hawkes et al. J Allergy Clin Immunol 2017; 140(3): 645-653
4. Augustin M et al. Versorgung der Psoriasis in Deutschland: Fakten 2014; 1. Auflage. Hamburg: IVDP 2014,6
5. Nestle FO et al. N Engl J Med 2009; 361(5): 496-509
6. Morhenn VB et al. J Dermatol Sci 2013; 72(2): 87-92
7. Griffiths CEM et al. Lancet 2015; 386(9993): 541-551
8. Gupta MA und Gupta AK. Am J Clin Dermatol 2003; 4 (12): 833-842
9. Sampogna F et al. Acta Derm Venereol 2012; 92: 299–303
10. Augustin M et al. J Dtsch Dermatol Ges 2012; 10(9): 648-655

Schuppenflechte ist heute gut behandelbar
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