Topische und systemische Therapie einfach erklärt | derma.plus

Topische und systemische Therapie

Definition: Topische und systemische Therapie

Topische Anwendung von Medikamenten bedeutet, dass ein Wirkstoff nur an exakt der Stelle angewendet wird, an der er auch wirken soll. Somit kann das Risiko möglicher unerwünschter Nebenwirkungen in anderen Bereichen des Organismus reduziert werden. Topische Therapeutika sind zum Beispiel Salben, die nur im Bereich einer Hautveränderung aufgetragen werden oder Medikamente, die direkt in ein Gelenk gespritzt werden.

Im Gegensatz dazu steht die sogenannte systemische Therapie, bei der sich das Medikament über das Blut- oder Lymphgefäßsystem im ganzen Körper (=“System“) verteilt, zum Beispiel nach einer intravenösen oder intramuskulären Injektion oder der Einnahme einer Tablette.