Definition: Dermis (Lederhaut)

Die Dermis (=Lederhaut) ist die Schicht der Haut, die zwischen Oberhaut (Epidermis) und Unterhaut (Subcutis) liegt. Sie besteht aus reißfesten Kollagenfasern und elastischen Bindegewebsfasern (Stratum reticulare), in die ein weitverzweigtes Netz aus Blut- und Lymphgefäßen (Stratum papillare) eingeflochten ist, das in erster Linie der Versorgung der Epidermis mit Nährstoffen und dem Abtransport von Abfallstoffen dient. Außerdem liegen innerhalb dieser Schicht der überwiegende Teil der Hautdrüsen und Haarwurzeln sowie zahlreiche Sinnesrezeptoren.

Der Name „Lederhaut“ hat seinen Ursprung darin, dass aus dieser Hautschicht durch Gerbprozesse Leder hergestellt wird.